De Maabär
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der "MaaBär", das ist ein klarer Typ. Er macht sich nicht wichtig, sagt,
was er für richtig hält und packt Dinge an, die getan werden müssen.
Er mag keine Gängeleii (sprich Zensur) und ist gegen Schmeicheleien
völlig immun. Kurz, der "MaaBär" geht seinen geraden, ehrlichen Weg,
ohne auf den Beifall der "großen Tiere" zu schielen. Dafür ist er bei
den Menschen wie Du und ich auch recht beliebt und frau/man freut sich,
wenn er wieder einmal erscheint.
Den
echten "Maabär" wird man leider nicht mehr in Offenbach treffen. Er
ist schon einige Jahre tot, genau seit dem 13. Oktober 1935.
Vom
Frühling bis zum Herbst konnte man den "Maabär", der eigentlich Franz
Weber hieß und 1867 in Gießen zur Welt kam, sogar nachts am Main finden:
dann schlief er einfach unter der Brücke, zugedeckt mit alten Zeitungen.
Ward's einmal frisch, nahm er sich auch eine Wolldecke. In seinen letzten
Lebensjahren nahm er allerdings - zumindest am Abend - sein Quartier
im Städtischen Altenheim am Hessenring. Danke dem Stadtarchiv und Jürgen W. Fritz für Bild und Text |