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Konzertbericht :: "Hammerfall" Langen, Stadthalle
07.02.2003
Konzertbericht

Hammerfall , Masterplan , Dream Evil
07.02.2003 Stadthalle Langen

Bevor ich mich den musikalischen Darbietungen dieses Abends widme , möchte ich erstmal die sehr humanen Preise für Eintritt , Speis und Trank sowie Merchandise
in den höchsten Tönen loben , die wirklich im erschwinglichen Rahmen lagen .Macht weiter so….. (Anmerkung der Red.). Dies ist endlich mal ein Beweis dafür , das nicht überall bei den Preisen einfach nur das Währungszeichen ausgetauscht wird .

Metalmäßig ging es dann fast pünktlich um 20 Uhr mit Dream Evil aus Schweden los.
6 mit gutem Sound und spielerisch gut rübergebrachte Stücke aus zwei bis dato produzierten CDs mit Ohrwurmfunktion , gestalteten die Performance sehr angenehm.
Von diesem bunten Haufen wird man auf jeden Fall in Zukunft noch einiges hören .

Der nächste Act des Abends waren Masterplan , die sich aus einigen bekannten Musikern der Metalszene zusammensetzten . Diese bekannten Gesichter waren Basser Jan S. Eckert(Iron Saviour) , Drummer Uli Kusch (Ex-Helloween) , Gitarrist Roland Grapow , Keyboarder Axel Meckenrott und last not least the „ Supervoice „ Jorn Lande.

Live konnte diese Besetzung auf jeden Fall überzeugen , da sie die Stücke originalgetreu wie auf Platte rüberbrachten . Die Songauswahl war spitzenmäßig und in dieser einstündigen Darbietung wurde ein nur knallermäßiger Set geboten .
Kind hearted Light , Bleeding eyes , Soulburn sind nur ein Teil der Abgehnummern
und der Beweis dafür , dass es innerhalb einer Stunde mächtig feuern kann.

Besonders hervorzuheben sind auch noch die spielerischen Einlagen von Gitarrist Roland Grapow die stets Malmsteenähnliche Charakterzüge trugen .
Ein paar kurz angerissene Gitarrenriffs aus Future World und dem Epos Dr. Stein , sowie ein zum Abschluß bunt gestaltetes Helloween Medley aus den Grapow Glanzzeiten beendeten einen Set erster Güteklasse , den man sich beim nächsten Mal
keineswegs entgehen lassen sollte .

Der Headliner Hammerfall eröffnete den Set mit dem Intro Trailblazers und massig Pyroeffekten, die es den Fans in der ersten Reihe und darüber hinaus mächtig heiß werden ließen . Auffälliger Blickfang waren außerdem das bis fast unter die Decke fahrbare Drumset mit sechs Bass-Drums , das Hammerfallmaskottchen Hector sowie am Schlagzeug angebrachte Fackeln . Unter tosendem Beifall betrat ein Musiker nach dem anderen in Leder und Ketten-Outfit die Bühne. Mit donnernden Kanonenschlägen ging es weiter im Set. Die sympathische Band , allen voran Sänger Joacim Cans hinterließ einen optischen und spielerisch guten Eindruck. Der Sound war perfekt und kristallglar , und auch Magnus , Oscar und Stefan ließen es powervoll krachen . Der Querschnitt aus vier Alben bot folgende Setlist: Intro Trailblazers , Riders of the storm ,Heading the Call , Stone Cold , Keep the flame burning , Legacy of kings , Bass Solo from Magnus , At the end of the Rainbow ,Way of the Warrior ,The unforgiving Blade ,
Glory to the Brave , Guitarsolo by Stefan , Let the Hammer Fall Renegade ,Steel meets Steel , Crimson Thunder Templars of Steel , Hearts of fire und zum Abschluß Hammerfall. . Als gegen 12 Uhr dann im wahrsten Sinne des Wortes der Hammer fiel sah man nach ca . 100 Minuten Hammerfall nur zufriedene Mienen von dannen ziehen.

Bericht und Fotos

Andy „Powerage „ Körber

09.02.2003



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