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Konzertbericht :: "Alice Cooper" "Dog's D'Amour" - Köln E-Werk
03.12.2002
Da Herr Cooper die hessischen Gefilde diesmal nicht in seinen Tourplan einbezogen hatte ,war als geignete Location ,um das ganze live zu erleben, Köln angesagt.

Als ich kurz vor der Show ankam , war das E-Werk bereits brechend voll und die Luft war heiß und stickig .
Der Moment in dem die Lichter ausgingen und die Vorband Dogs d’Amour anstelle der ursprünglich angekündigten L.A. Guns die Bühne betraten , machte klar, dass good old Rock ´n´ Roll immer noch angesagt ist.
Harter und riffreicher Rock im Wechsel mit sanft gespielten abwechslungsreichen Passagen, ließen es gut und druckvoll aus den Boxen ballern. Der Funke Spaß sprang schließlich und letztendlich dann auch auf’s Publikum, welches sichtlichen Spaß an der Performance hatte .
Nach dieser soliden und hörenswerten Darbietung und nach der Umbaupause war es dann soweit.
Ein düsteres Intro leitete den Teil des Abends ein auf den alle sehnsüchtig gewartet hatten . Das zur aktuellen CD passende Bühnebild Dragontown betrat der Meister mit Drachenumhang , Samuraischwert und Holzstift im Haar. Mit dem Opener Sex,,Death and Money setzte Alice Cooper eine Party in Gang die bis zum Schluß in ihrer Lebendigkeit so anhalten sollte, aber das nur vorab. Schockierende diverse Showelemente bei Cooperklassikern wie „I,m eighteen“ oder“ No more Mr. Nice Guy“ waren ständiger Begleiter einer perfekten Show. Weitere Bühneninszenierungen
waren die Kämpfe mit der schönen Lady in Lack und Leder,die Einweisung in die Zwangsjacke,das Baby mit Baby-und Wolfskopf im Kinderwagen sowie diverse verstreute Körperteile auf der Bühne .
Den Höhepunkt stellte die Hinrichtung von Alice mittels Guillotine und sein
„Comeback“ bei „Feed my Frankenstein „ dar.Die äußerst attraktive Tochter von Alice Cooper übernahm die Rolle der Krankenschwester und Gegenspielerin von Alice ebenso den Auftritt als Britney Spears.
Alles in allem ein großer Spaß , aber um dieses Showfeeling wiederzugeben,
muß man es einfach selber live gesehen haben .
Musikalisch gesehen war die Band super gut drauf und strotzte nur so vor
Spiellaune. Zum Line up gehörten unter anderem Pete Freezin(Urmitglied) und ex-Kiss Drummer Eric Singer, der mit seinem Drumsolo im Mittelteil der Show absolute Weltklasse bewies. Die weiteren Songs waren Fantasy man ,Brutal Planet,Dragontown,Feed my Frankenstein,,Welcome to my nightmare ,Only women bleed , School ,s out, Poison ,Under my wheels,Billion Dollar babies,Elected und Department of youth.
Ein Klassiker jagte den anderen und und brachte die Fans zum rasen .
Ein erstaunlich immer vitaler werdender Alice Cooper rockte sich durch,s Set als wäre er gerade mal zwanzig.Als Fazit kann ich nur sagen : Exzellenter Sound, sehr gute Show und eine super Songauswahl - eben ein
Spitzenklasseevent , dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bild zeigt Alice und den Verfasser

Bericht Andy „Powerage“ Körber



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